Das ist die Frage, die hier ausführlich behandelt wird. Im Zusammenhang von Bargeld und Giralgeld,
von Schulden und Guthaben, von Zinserträgen und Zinslasten findet man so manches Aha-Erlebnis
Irrtümer und Täuschungen im Umgang mit dem Geld:
Der natürliche Zins und das Notenbankgeld
- Ikonen volkswirtschaftlichen Aberglaubens -
Der "natürliche Zins" ist nichts anderes als die verharmlosende Umschreibung für ein Lösegeld,
das erpresserische Kidnapper verlangen, um die von ihnen beiseite geschaffte Liquidität dem Markt
wieder zur Verfügung zu stellen.
Der "natürliche Zins" ist nichts anderes als die verharmlosende Umschreibung für ein Lösegeld,
das erpresserische Kidnapper verlangen, um die von ihnen beiseite geschaffte Liquidität dem Markt
wieder zur Verfügung zu stellen.
Selbst wenn das ganze schöne Bargeld, das die EZB vor zwei Jahren über das Euroland ausgestreut hat,
zum nächsten Ersten gegen Gutschrift auf den Girokonten der jeweiligen Besitzer vollständig eingezogen
und körperlich vernichtet würde, änderte sich an der Geldmenge, an der Liquidität und an den Funktionen
des Geldes nicht das Geringste. Das schöne bunte Notenbankgeld wäre weg, aber unser "Geld",
unser Tausch-, Wertaufbewahrungs- und Wertbestimmungsmittel wäre doch weiterhin verfügbar.
Unserer intelligente, leistungsfähige, kreative Gesellschaft hat die Fähigkeit,
sobald nur genügend Geld bereitsteht, nahezu jeden bestehenden Mangel zu beseitigen.
Aber sie scheint nicht in der Lage, den primär leistungsbeschränkenden Mangel an Geld zu beheben.