Der Präsident der Islamischen Republik Iran sagte,dass wir die amerikanische
Methode zur Weltbeherrschung nicht akzeptieren und sie als eine hegemoniale und einseitige
Methode auffassen. Auf einer Pressekonferenz vor in- und ausländischen Journalisten am
Dienstag in Teheran machte der iranische Präsident, Mahmud Ahmadinedschad, die USA und
England für viele Kriege, Auseinsandersetzungen und Unterdrückungen in der Welt
verantwortlich und sagte, die gegenwärtigen Beziehungen sind derart gestaltet, dass die USA
und England ihre Entscheidungen 180 Ländern der Welt auferlegen, und sich die USA und
England gleich den übrigen Ländern der Welt zusammengenommen sehen.
Der iranische Präsident sagte dann weiter, die gegenwärtige Weltordnung ist die
Fortsetzung der nach dem 2. Weltkrieg entstandenen Gegebenheiten, und bekräftigte, die
Atmosphäre der Drohung und Unsicherheit, die im 2. Weltkrieg einen Teil der Welt
beherrschte, sich heute ausgedehnt hat, und dass der schwere Rüstungswettbewerb unter
einigen Ländern eine Atmosphäre der Drohung in die ganze Welt getragen hat. Dazu
zählen nach den Worten des iranischen Präsidenten Probleme wie die zunehmende Kluft
zwischen reichen und armen Ländern, Misstrauen der Völker gegenüber der Zukunft,
Diskriminierungen, Okkupationen, Ausbeutung der Reichtümer anderer Länder, Aufhetzung
der Völker, Schürung von Bürgerkriegen, Übergriffe auf wehrlose Menschen, die
Verbreitung moralischer Verderbtheit, die Schwächung von Familiengrundsteinen und die
Verbreitung von Wirtschaftsskandalen.
Der iranische Präsident bemerkte, es ist nun an der Zeit, dass internationale Beziehungen
auf der Grundlage von Demokratie, Gerechtigkeit und Gleichberechtigen der Völker aufgebaut
werden. Ahmadinedschad hob hervor, dass Wege gesucht werden müssen, um die Welt aus dieser
eben erwähnten Misere und aus den internationalen Krisen zu führen.
Dazu lud der iranische Präsident den US-Präsidenten zu einer unzensierten
Fernsehdebatte ein.
Mahmud Ahmadinedschad unterstrich, dass Iran Gespräche mit der ganzen Welt sucht, jedoch
Gespräche mit jenen, die dem iranischen Volk ein arrogantes Gesicht zeigen, unter anderen
Bedingungen stattfinden können.
In einem anderen Teil seiner Pressekonferenz sprach sich der iranische Präsident für die
Kontinuität des bisherigen Kurses in der iranischen Außenpolitik, nämlich der
Entspannung aus.