BENEFIZ-SENDUNGEN
Manchmal zahlen Hilfswerke an TV-Sender
Frankfurt · 7. Januar · epd · Das mediale Engagement mit Benefizsendungen und Spendenaufrufen
deutscher TV-Sender für die Flutopfer ist nicht nur uneigennützig. Auch die Anstalten bekommen
immer etwas für ihren Aufwand, sie erwarteten sich vor allem "Reputation", sagt Susanne Anger von
der Deutschen Fundraising Company in Berlin. Imagegewinn und Quotenerfolg scheinen aber nicht
immer zu genügen. Aus dem Kreis von Hilfswerken ist zu hören, TV-Sender oder -Produzenten
forderten gelegentlich Zuschüsse zu den Produktionskosten. So habe Sat 1 von den in der Aktion
Deutschland hilft (ADH) vereinigten Hilfswerken einen "geringfügigen" Kostenbeitrag zur
Produktion seiner Benefizgala erhalten. Und das Hilfswerk World Vision habe für seine
Integration in die Benefiz-Show Stars am Limit am 15. Dezember gezahlt, "was üblicherweise
gezahlt wird", bestätigte Marketing-Chef Wolfgang Eisert.
Kommentar:
Ist doch wircklich eine nette Art auch noch am Spendenvolumen beteiligt zu werden, ach die
armen TV-Sender und Medien.
-----------------------------------------------------------------------------------------
Morgenpost 07.01.2004
Frankfurt/Main Gewinn-Ausfall
Bundesbankpräsinent Axel Weber hält eine Hiobsbotschaft
für Hans Eichel (SPD) bereit.
Der Finanzminister bekommt die schon fest eingeplanten zwei Milliarden Euro nicht. Grund: Die Bundesbank machte wegen des Euro-Höhenfluges 2004 kaum oder
gar keine Gewinne.
Kommentar:
Nun wenn das keine Nötigung oder sogar Erpressung ist, na denn lieber Rechtstaat wünsche
ich einen angenehmen Schlaf und wenn Ihr brav ausgeschlafen habt, kommt der liebe Onkel
Greenspan und jeder bekommt sein Zuckerle.
"Eine Krähe hackt, der anderen kein Auge aus."
deutsches Sprichwort
-----------------------------------------------------------------------------------------